Bali, die zweite :)

Nach Ubud ging es auf zum Road Trip mit dem Roller!

Kaum haben wir uns einen Roller ausgeliehen, ging es auch schon los. Wir zahlten pro Tag 50000IDR (ca. 3EUR/3USD/5AUD)­­ und der Sprit war mit 25000 IDR (ca. 1EUR/2USD/2AUD) zum Volltanken kaum der Rede wert.

 

Mit unserem kleinen Scooter ging es dann Berg auf, Berg ab, durch (Reis-)Felder, Regenwälder und vorbei am Meer. Genau so haben wir uns Bali vorgestellt. Nur der Verkehr war manchmal Chaos pur – es gab weder Geschwindigkeitsbegrenzungen, noch Verkehrsregeln. Einheimische fahren alle ohne Helm und meist zu dritt oder viert auf einem Roller. Fahrer ist meist der Jüngste, bei einer ganzen Familie auch mal mit nur 8 Jahren. Schutzkleidung ist Fehlanzeige und wenn man an einer Kreuzung oder roten Ampel stehen bleibt wird man komisch angeschaut. Ganz nach dem Motto: Irgendjemand bleibt schon stehen ;).

 

Die Hauptaufgabe der Polizisten schien es zu sein, Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen: Was Einheimische dürfen, können wir uns auf gar keinen Fall erlauben und wenn es kein Problem gibt, dann wird eines erfunden. Wir wurden auch einmal raus gewunken und durften Strafe zahlen, da Christians Führerschein nicht gültig war. Der Polizist ließ uns die Wahl: Am nächsten Tag in Denpasar 1000000 IDR (ca. 57EUR/67USD/94AUD) zahlen, oder hier und jetzt direkt nur die Hälfte, was wir letztendlich taten. Jemand hinter uns musste sogar zahlen, weil er keine geschlossenen Schuhe anhatte. Was soll man sagen? Polizist ist dort ein Beruf mit gutem Trinkgeld 😉 .

Unser erster Stopp war Kintamani mit dem Vulkan Mount Batur. Diesen bestiegen wir um 4 Uhr morgens zum Sonnenaufgang. Leider hatten wir nicht ganz so viel Glück mit den Wolken, aber es war auf jeden Fall trotzdem ein Erlebnis und wir konnten uns immerhin im heißen Vulkandapf aufwärmen. Die ganze Gegend um den Krater ist auf jeden Fall absolut sehenswert und Touristen findet man nur vereinzelt. Umso freundlicher und herzlicher sind dafür die Einheimischen.

Wieder runter vom Vulkan ging es nach Singaraja und zu den Aling Aling Wasserfällen. Ein einziges Badeparadies, in dem wir noch Tage hätten verbringen können.

Leider wurde unsere Zeit etwas knapp, nachdem wir uns ein paar Tage nicht so wohl gefühlt hatten und mit dem sagenumwogenen Bali Belly zu kämpfen hatten. Deshalb ging es direkt wieder in Richtung Süden, aber natürlich nicht ohne einen kurzen Zwischenstopp am Pura Ulun Danu Bratan Tempel. Wir sind kaum noch damit fertig geworden alles zu fotografieren, bevor wir schon die Fahrt nach Canggu antraten.

Mit Canggu, Surfen und Traumstränden geht es dann das nächste mal weiter, bevor wir euch mit auf die Reise nach Nusa Penida nehmen! Bis dann 😉